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Mikrokredite (01.01.2014)

Warum Mikrokredite den Armen nur selten helfen.

"Seit rund 30 Jahren gelten Mikrokredite als erfolgreiches Instrument zur Armutsbekämpfung. Doch neue Untersuchungen wecken ernste Zweifel an ihrer Wirksamkeit." So beginnt ein Artikel von Katrin Hartmann in der Zeitschrift enorm, veröffentlicht in Spiegel online.

Im Fazit wird deutlich, dass es mit den Mikrokrediten in den armen Ländern gelungen ist, auch die Armen, die oftmals außerhalb der nationalen Wirtschaft standen in den Umverteilungsprozess von Arm nach Reich mit einzubeziehen.

Und etwas anderes wird deutlich: Bernard Lietaer erklärte in dem Film "Der Schein trügt", warum in Afrika mit seinen Hungersnöten kein Markt für Lebensmittel entsteht oder vorhanden ist. Der Bedarf ist doch nun mehr als deutlich. Er entsteht nicht, weil die Bedingung für den Markt das Vorhandensein von Geld ist.

Und das ist die positive Nachricht von den Mikrokrediten. Sie versorgen tatsächlich Menschen mit Geld, die sonst keine Chance haben Geld zu bekommen. Die horrenden Zinsen und die Rückzahlungszwänge erreichen dann aber genau das Gegenteil.


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