Sie sind hier: » Konzept » Geldwirtschaft » Geld als Schuld » Staatsschulden » Warum ist das so

Der Sachzwang

Schauen wir auf die öffentlichen Haushalte. Das UNWORT des Jahres 2010 war: alternativlos! (Ein nettes Interview dazu)

Frau Merkel hatte die Wochenendgesetzgebung in 2008 mit Milliardenkosten für die Bürger zu Gunsten der Banken als "alternativlos" bezeichnet.

Diese Aktion war tatsächlich "alternativlos". Eine "Meinungspostkarte" beschreibt das sehr plastisch:

to make the rich work harder
you pay them more
to make the poor work harder
you pay them less

Die Reichen entscheiden über das Einkommen der Menschen! Sie entscheiden, wo sie ihr Geld investieren. Sie entscheiden OB sie investieren. D.h. sie entscheiden über den Zustand der Wirtschaft.

Und das Kriterium ist das Mehr an Reichtum. Nicht das Mehr an Brüderlichkeit.

Die Werte der bürgerlichen Revolution "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" gelten ja nur partiell:

  • Freiheit, jeder darf tun, der Mächtige genauso wie der Arme.
  • Gleichheit, der Konzern mit einem Stab von Rechtsanwälten hat die gleichen Rechte wie der Kunde ohne Rechtschutzversicherung.
  • Nur die "Brüderlichkeit", nur die steht auf dem Papier. Hier ist niemand verpflichtet.

Alle Regierenden stehen unter diesem Sachzwang den finanziellen Eliten unter dem Primat der Freiheit die besten Gewinnaussichten zu verschaffen. Und da wegen des Geldsytems die Manöveriermasse immer kleiner wird, kann jeder GEWINNER der Wahl nur die Situation der Menschen verschlechtern!

Sachzwang eben! Alternativlos!

NIX Unwort des Jahres! Frau Merkel hat die Realität benannt.

Ach so:

In Bremen hat die SPD an Prozenten bei der letzten Wahl gewonnen. Mit den wenigsten Stimmen für die SPD in der Geschichte Bremens. Die Wahlbeteiligung geht dramatisch zurück

Warum??

Es ist egal, wer die Wahl gewinnt!

"Die Anstalt" vom 24.04.2018 zu Hartz IV

Gelungene Satire über Hintergründe und Unmenschlichkeiten der Hartz-IV-Gesetze.[mehr]

Bröckelnde Phalanx

Die Freie Gemeinschaftsbank in Basel:die erste Bank, die sich für die Vollgeld-Initiative ausspricht[mehr]

Termine

Gutes Leben für Alle: Genug für Alle statt Immer mehr

20.06.2018
Aktionsbündnis Wachstumswende, nachmittags, vor der Bürgerschaft
[Termin anzeigen]

Fahrradtour zu Orten des Guten Lebens

23.06.2018
Aktionsbündnis Wachstumswende/ADFC, Treffpunkt ADFC Radstation am Hauptbahnhof
[Termin anzeigen]

Karla Lara - die Stimme des honduranischen Widerstands am 30.6. um 18.00 im Forum Kirche Bremen

30.06.2018
Forum Kirche, Hollerallee 75, Bremen
[Termin anzeigen]