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ROLAND-Regional

ROLAND versteht sich als ein Wirtschaftsring.[i] Menschen haben sich hier zusammengeschlossen und tauschen Leistungen aus. Das geschieht zu den Bedingungen, die die Mitglieder festlegen. Das Motto lautet: regional versorgen, jenseits der Konzerne – miteinander. 

Die Ausgangslage 

Andauerndes Wachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen ist nicht möglich, auch wenn Wirtschaftswissenschaftler, Politik und Medien oft das Gegenteil behaupten. Im Kapitalismus werden automatisch die Armen ärmer und die Reichen reicher. Der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Solidarität schwinden zusehends. Im Kapitalismus sind menschliche Bedürfnisse nicht ausschlaggebend für das Angebot von Waren und Dienstleistungen, sondern ausschließlich Gewinnerwartungen. Auch kleine Selbständige wie Handwerker oder Landwirte sind zunehmend von mächtigem Konkurrenzdruck bedroht. Darunter leiden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sowie die Qualität der Produkte und natürlich die Natur.

Die Basis für Veränderungen 

ROLAND-Regional geht von der Annahme Buckminster Fullers[ii]  aus: „Du wirst die Dinge nie verändern, indem du die existierende Realität bekämpfst. Um irgendetwas zu verändern, schaffe ein neues Modell, das das alte überflüssig macht“.

Ein neues Modell

ROLAND-Regional setzt bei der Verwirklichung eines neuen Modells nicht auf politische Entscheidungsträger, sondern vielmehr auf das Potenzial menschlicher Fähigkeiten, geprägt vom Miteinander, von Vertrauen, Kooperation, Kreativität und Solidarität.

Der Wirtschaftsring verfügt bereits über ein Verrechnungssystem mit einer zinsfreien Währung, den ROLAND; die Geldschöpfung liegt also in eigener Hand. Die Mitglieder des Wirtschaftsrings tauschen Waren und Dienstleistungen in ROLAND mittels Scheckgutscheinen aus. Der gemeinnützige Verein Bildung und Wissen führt Veranstaltungen durch, zudem ist ROLAND-Regional aktiv in Netzwerken und bietet einen Rahmen, in dem sich Gruppen selbst organisieren können, die eine optimale Versorgung in jeder Hinsicht jenseits der Konzerne und Ketten wollen.


[i] Damit sich unsere Ziele verwirklichen lassen, ist es notwendig, nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den sozialen bzw. kulturellen und juristischen Bereich einzubeziehen. 

[ii] Richard Buckminster Fuller (1895 – 1983)war ein US-amerikanischer Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller.

 

 

 

Mut zur Einfachheit

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