Newsletter November 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde unseres Wirtschaftsrings,

aus gegebenem Anlass, ist diese Anrede spröde? Ja, ist sie! Aber nicht alle Empfänger*innen sind Mitglieder, sind noch nicht einmal unbedíngt Freunde. Also, möge diese Anrede möglichst alle erreichen.

Diesmal geht es um interessante Termine und um eine Notiz, warum wir keinen Link haben, über den man sich automatisch vom NL abmelden kann.


 

1. Termin: Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben

Mittwoch, 14. November, 19 Uhr, 

» Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben: Brauchen wir eine Arbeitszeitverkürzung für ehrenamtliche Arbeit? «

Der globalisierte Kapitalismus hat den Menschen ein besseres Leben versprochen. Voraussetzung wäre ein angemessenes Wachstum der Wirtschaft. Doch immer deutlicher wird, dass dieses Versprechen nicht eingelöst werden kann. Zeit, um über eine wachstumskritische Arbeitszeitpolitik auch für Bremen nachzudenken.

Eva Senghaas-Knobloch, Arbeitswissenschaftlerin; Ulrich Mückenberger, Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik; Margareta Steinrücke, Soziologin

Ein Beitrag im Rahmen der Initiates file downloadWachstumskritischen Winterreihe

Hulsberg Crowd (ehem. Schwesternwohnheim) Gebäude 44-46, 28205 Bremen, Haltestelle Hulsberg, Eingang: Am Schwarzen Meer zwischen Pathologie und Eislabor

 

 

2. Termin: Attac OHZ zeigt den Film „Der marktgerechte Patient“

Am Mittwoch, den 14.11.2018, um 19:00 Uhr lädt die Attac-Regionalgruppe Osterholz anlässlich ihres vierjährigen Bestehens in das Kulturspielhaus Oscar, Klosterkamp 9 in Osterholz-Scharmbeck ein. Gezeigt wird der ausschließlich aus Spendenmitteln vorfinanzierte Film „Der marktgerechte Patient“. Der Eintritt ist frei.

Beschreibung siehe 3. Termin

attac-ohz@posteo.de
http://www.attac-netzwerk.de/osterholz/startseite/

 

 

3. Termin: Der marktgerechte Patient in Bremen

Der Verein ROLAND-Regional Bildung und Wissen e.V. in Zusammenarbeit mit der MichaelKirche (Die Christengemeinschaft) lädt ein zur Filmvorführung mit anschließendem Gespräch:

„Der marktgerechte Patien, in der Krankenhausfabrik"

Freitag, 16. November 2018, 20 Uhr

Saal Heinrichstraße 11, 28203 Bremen.

Der Eintritt ist frei, ein Kostenbeitrag willkommen.

Wer hätte einst gedacht, dass Krankenhäuser wie ein industrielles Unternehmen geführt werden würden? Und dass es nicht mehr darum geht, was der Patient braucht, sondern darum, wie viel Profit er bringt? Dennoch ist die fortschreitende Kommerzialisierung des Gesundheitswesens Realität und die Folgen für die Patienten, die Mediziner und die in der Pflege tätigen Menschen sind nicht mehr zu übersehen und kleinzureden.

Wie aber konnte es dazu kommen?

Der entscheidende Schritt zur Kommerzialisierung der deutschen Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft war die Einführung des Prinzips der Fallpauschale im Jahre 2003.  Sie gibt für die Vergütung aller diagnostizierbaren Krankheiten je einen festen Preis vor. Die Folge davon: je weniger Personal für möglichst viele Patienten, desto mehr Gewinn. Daher wurden in den vergangenen 15 Jahren ca. 50 000 Stellen abgebaut.

Diesen Missstand und seine Ursachen beleuchten Leslie Franke und Herdolor Lorenz in ihrem Dokumentarfilm „Der marktgerechte Patient“. der dank der Spenden vieler Menschen finanziert wurde.

Diese Entwicklung passt zu einer kürzlichen Meldung: Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gehört neuerdings einem Dienstleister der Pharmaindustrie. EinOpens external link in new window Artikel unter "Interessantes" auf unserer Homepage.

Der Verein ROLAND-Regional Bildung und Wissen e.V. (Bremen) ist u.a. für die Aufklärung über wirtschaftliche Zusammenhänge tätig.

 

 

Abmeldung vom NL

Warum haben wir keinen Link, über den man sich automatisch vom NL abmelden kann?

Das hängt mit unserer Satzung zusammen. Eine Abmeldung vom NL bedeutet die Löschung vom Datensatz oder die Löschung der Mailadresse des jeweiligen Mitglieds. In der Satzung ist aber festgelegt, dass wesentliche Kommunikation unter den Vereinsmitgliedern per Mail erfolgt. Eine generelle Löschung der Daten geht also nicht.

Wenn Sie als Newsletterempfänger unseren Rundbrief nicht mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an den Absender.

Lieben Gruß

Ihr ROLAND-Regional-Team